Warum es „die beste SEO-Agentur“ nicht gibt
Rankings von Agenturen sind fast immer Werbung oder Verzeichnisse, in denen man sich einkaufen kann. Wichtiger als ein Titel ist, ob die Agentur zu Ihrem Betrieb, Ihrer Region und Ihrem Budget passt – und ob sie ehrlich sagt, was sie nicht versprechen kann.
Die 10 Fragen
- Wer ist meine feste Ansprechperson? Ein Name, eine Telefonnummer – nicht wechselnde Zuständigkeiten.
- Wem gehören Website, Google-Profil, Ads-Konto und Daten? Die Antwort sollte immer „Ihnen“ lauten. Sonst wird ein späterer Wechsel teuer.
- Was genau ist im Preis enthalten? Stunden, Seiten, Texte, Einträge, Berichte – schriftlich.
- Wie und wie oft wird berichtet? Verständlich, mit Zahlen, die Sie selbst in Google Search Console oder Google Ads nachprüfen können.
- Wie lang ist die Laufzeit, wie die Kündigungsfrist? Lange Bindungen ohne Ausstieg sind ein Warnzeichen.
- Werden Platzierungen garantiert? Wenn ja: Vorsicht. Google selbst sagt, dass niemand Platz 1 garantieren kann.
- Wie werden Links aufgebaut? Gekaufte Links in großen Mengen verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können schaden.
- Kennt die Agentur lokale Suche? Für Betriebe vor Ort zählen Google-Profil, Branchenbücher und Bewertungen oft mehr als jede Textseite.
- Wie geht die Agentur mit KI um? KI kann Arbeit beschleunigen. Texte und Strategie sollte trotzdem ein Mensch prüfen.
- Was passiert mit meinen Daten? Datenschutz, Auftragsverarbeitung, keine Weitergabe an Dritte ohne Grund.
Woran Sie eine unseriöse SEO-Agentur erkennen
- Garantien für Platz 1 oder eine feste Zahl an Anfragen
- Unklare Berichte ohne Zahlen, die Sie nachprüfen können
- Konten und Website laufen auf die Agentur statt auf Sie
- Sehr lange Verträge ohne Ausstieg